Der Wein in Worten
Ähnlich wie der Selma öffnet sich der Terra Vermella mit einer reduktiven Note von Knallplättchen, Schwefelhölzern und Petrol, die an bestimmte Weine von Coche-Dury und einige Nahe-Weingüter erinnert. Doch verorten würde man den Wein weder an der Nahe noch im Burgund, dafür ist er gleichzeitig zu eigenständig. Der Wein braucht zunächst einmal viel Luft und Zeit im aktuellen Stadium. Doch dann öffnet er sich irgendwann und es finden sich Noten von Salzzitronen und Limequats, Tahin und Lemongras, Petrichor und Stein.
Am Gaumen zeigt sich der Terra Vermella zugewandter und etwas fleischiger, als es die Nase erahnen ließ. Vor allem die Frucht, die sich weiterhin im hellgelben bis grünen Bereich bewegt und von salzigen Noten untermalt wird, gibt sich saftig und frisch. Dabei bleibt immer die leicht reduktive Komponente vorhanden, immer viel Stein, dazu Zesten und herbe Kräuternoten, weiße und gelbe Blüten und Pollen. Findet sich hier wilder Fenchel? Und vielleicht auch etwas Ingwer? Auf jeden Fall präsentiert sich diese so seltene Rebsorte in beeindruckender Verfassung mit viel frischer Säure und Spannung sowie purer Energie! (Christoph Raffelt)
Terra Vermella de Nin 2017
Terra Vermella de Nin 2017
Familia Nin Ortiz
Die nüchternen Fakten:
weiß, trocken
Rebsorte: Parellada
Anbaugebiet: Priorat
Alkohol: 12 Vol. %
Trinktemperatur: 11 °C
Trinkreife: bis 2033
Auszeichnungen: Parker 94/100
Allergene: Schwefel
Die nüchternen Fakten
Die nüchternen Fakten
weiß, trocken
Rebsorte: Parellada
Anbaugebiet: Priorat
Alkohol: 12 Vol. %
Trinktemperatur: 11 °C
Trinkreife: bis 2033
Auszeichnungen: Parker 94/100
Allergene: Schwefel
Abfüllinformationen
Abfüllinformationen
Familia Nin Ortiz, Polígon 6 Parcel·la 288, 43730 Falset-Tarragona / Spain
Der Wein in Worten
Ähnlich wie der Selma öffnet sich der Terra Vermella mit einer reduktiven Note von Knallplättchen, Schwefelhölzern und Petrol, die an bestimmte Weine von Coche-Dury und einige Nahe-Weingüter erinnert. Doch verorten würde man den Wein weder an der Nahe noch im Burgund, dafür ist er gleichzeitig zu eigenständig. Der Wein braucht zunächst einmal viel Luft und Zeit im aktuellen Stadium. Doch dann öffnet er sich irgendwann und es finden sich Noten von Salzzitronen und Limequats, Tahin und Lemongras, Petrichor und Stein.
Am Gaumen zeigt sich der Terra Vermella zugewandter und etwas fleischiger, als es die Nase erahnen ließ. Vor allem die Frucht, die sich weiterhin im hellgelben bis grünen Bereich bewegt und von salzigen Noten untermalt wird, gibt sich saftig und frisch. Dabei bleibt immer die leicht reduktive Komponente vorhanden, immer viel Stein, dazu Zesten und herbe Kräuternoten, weiße und gelbe Blüten und Pollen. Findet sich hier wilder Fenchel? Und vielleicht auch etwas Ingwer? Auf jeden Fall präsentiert sich diese so seltene Rebsorte in beeindruckender Verfassung mit viel frischer Säure und Spannung sowie purer Energie! (Christoph Raffelt)
0.75 l (60,00 €/l)
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